Südafrika Selbstfahrerreise im Mietwagen
Im letzten Sommer haben zwei Freunde und ich gemeinsam eine Reise mit dem Mietwagen durch Südafrika unternommen. Es war wirklich unser schönster Afrika-Urlaub und eine unglaublich gelungene Zeit!
Anreise nach Kapstadt
Von München aus ging unser Flug über Johannesburg nach Kapstadt, wo wir unmittelbar nach dem Eintreffen unseren Mietwagen in Empfang nahmen. Wir fuhren zur ersten Unterkunft, der Villa Lutzi in Kapstadt, checkten in Ruhe ein und nutzten anschließend die Gelegenheit, Kapstadt zu erkunden. Die Unterkunft befand sich in der Nähe des Tafelberges und bot uns daher einen tollen Ausblick. Die Ausstattung war hochwertig. Sogar ein Pool stand uns zur Verfügung.
Sehen Sie hier ein Video einer Landung in Kapstadt
Südafrika eigenet sich perfekt für eine Selbstfahrerreise und verspricht eindrucksvolle Naturerlebnisse sowie einmalige Tierbeobachtungen.
Südafrika – Naturerlebnisse pur!

Neben den allbekannten „Big Five“ – Elefant, Büffel, Nashorn, Leopard und Löwe – leben über 300 weitere Arten von Säugetieren in Südafrika, wie beispielsweise Antilopen und Warzenschweine.

Auch das größte Säugetier der Welt stattet Südafrika jährlich einen Besuch ab: Der Blauwal taucht alljährlich vor der Küste Südafrikas auf, um dort seinen Nachwuchs zur Welt zu bringen.

In Südafrika befinden sich 19 Nationalparks, welche sich in unterschiedlicher Größe und Vielfalt über das gesamte Land erstrecken. Alle Nationalparks stehen unter staatlicher Leistung.

Die drei Ziele der Nationalparks sind die Bewahrung der Artenvielfalt des Landes, die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie von Erholungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit.

In Südafrika zählt die Vogelwelt über 850 Arten, was das Land auch ornithologisch sehr reizvoll macht. Hierzuzählen unter anderem Straußen, Flamingos und Goldbugpageien.

Mit 948 Metern Fallhöhe liegen die Tugela Falls im Royal Natal National Park auf dem zweiten Platz der höchsten Wasserfälle der Welt.
Kapstadt erleben
Am nächsten Tag machten wir uns auf zur Seilbahn, um auf den Tafelberg zu gelangen. Durch das schöne Wetter konnten wir von hier aus weite Teile der Stadt überblicken, ein Ausblick, den wir niemals vergessen. Danach erkundeten wir Kapstadt zu Fuß und genossen die einheimische Küche in einem der zahlreichen Restaurants, dessen Namen ich leider vergessen habe. Ausklingen ließen wir den Tag an der Vicotria and Alfred Waterfront.
Entlang der Küstenstraße begaben wir uns am nächsten Tag zum weltbekannten Kap der Guten Hoffnung, einem geschichtsträchtigen Ort. Nach einer ausgiebigen Wanderung legten wir auf dem Rückweg zur Unterkunft einen Zwischenstopp bei Simon’s Town ein, um die hier lebenden Pinguine zu beobachten. Ebenfalls besuchten wir den in Kirstenbosch befindlichen Botanischen Garten, der vor allem meinen Freund Fred interessierte. Schätzungsweise verbrachten wir an diesem Tag 3,5 Stunden im Auto.
Stellenbosch – Weingebiet
Am nächsten Tag reisten wir weiter in Richtung Stellenbosch, einem bekannten Weinbaugebiet. Natürlich nutzten wir nicht nur die Gelegenheit, die Weinberge zu erkunden, sondern nahmen an einer Weinverkostung teil. Anschließend begaben wir uns zur Dorp Street. Diese Straße verfügt über die meisten unter Denkmalschutz stehenden Gebäude des ganzen Landes. Da ich Architekt bin, interessierte ich mich hierfür sehr. Die Unterkunft befand sich diesmal inmitten der Weinberge und bot uns daher einen tollen Ausblick.
Hermanus – Standurlaub in Südafrika
Etwa drei Stunden verbrachten wir am nächsten Tag in unserem Auto, um von Stellenbosch nach Hermanus zu fahren. Wir ließen uns an einem herrlichen Strand nieder, um die Sonne zu genießen, und konnten unseren Augen nicht trauen als wir Wale vorbeiziehen sahen. Um die Tiere noch näher beobachten zu können, entschlossen wir uns spontan zur Teilnahme an einer Walbeobachtungsfahrt. Da wir nicht rechtzeitig gebucht hatten, kostete es aber viel Überredungskunst, mitgenommen zu werden. Diese mächtigen Tiere live zu erleben, war gigantisch.
Etwas außerhalb von Hermanus lag unsere nächste Unterkunft, die Hermanus Lodge On The Green. An Luxus mangelte es hier nicht. Neben gut ausgestalten Zimmern mit Balkon, kamen wir auch hier in den Genuss, uns in einem Pool abzukühlen.
Oudtshoorn – Die Stadt der Strauße
Ehe wir am nächsten Tag in Oudtshoorn eintrafen, reisten wir in die Seweweeksport-Schlucht, wo wir ein wenig wanderten. Am Nachmittag erreichten wir nach einer ca. 5,5 Stunden langen Fahrt die geschichtsträchtige Straußenstadt. Wir ließen den Tag in Ruhe in unserer neuen Unterkunft, dem Mooiplaas Guesthouse, ausklingen.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen fuhren wir zum Swarberg-Pass, von wo aus wir auf die Karoo blicken konnten. Wir wanderten im Gebirge und hatten die Möglichkeit, einige Echsen und Vögel zu beobachten. Die Erkundung der Farm stand am Nachmittag auf dem Plan.
Plettenberg Bay
Auf einer mehr als zweistündigen Fahrt erkundeten wir mit dem PKW die berühmte Garden Route, ehe wir in Plettenberg Bay eintrafen. Wir hatten die Gelegenheit, die herrlichen Strände am Indischen Ozean zu erkunden. Danach checkten wir in der Redbourne Lodge ein. Diese bot einen hervorragenden Komfort, was unter anderem daran liegt, dass die Lodge nur wenige Jahre alt ist. Der schöne Garten und der Pool trugen zu einer guten Entspannung bei.
Auch am nächsten Tag waren wir wieder einige Zeit mit dem Auto unterwegs, um unser Ausflugsziel zu erreichen. Im Robberg-Naturschutzgebiet angekommen, nutzen wir die Chance, das Areal bei einer Wanderung auf dem Rundweg zu erkunden. Wir kamen in den Genuss, die Robbenkolonie zu beobachten. Alles in allem hatten wir einen schönen, wenn auch sehr anstrengenden Tag. Die Wanderung an den Klippen verlangte uns einiges ab, bereitete aber einen riesen Gaudi.
Weiterreise in den Tsitsikamma-Nationalpark
Nach etwa einer Stunde Fahrt, die wir unmittelbar nach dem Frühstück in der Lodge antraten, trafen wir im Tsisikamma-Nationalpark ein. Zwischenzeitlich fuhren wir durch einen erhabenen Urwald. Am Nachmittag stand zudem eine Wanderung entlang der Küste an.
Zur Übernachtung kehren wir in die Tsisikamma Lodge ein, die sich inmitten des Nationalparks befindet. Die Aussicht auf die Berge, welche wir von hier aus hatten, war einzigartig.
Addo-Elephant-Nationalpark
Vor Sonnenaufgang reisten wir ab in Richtung Addo-Elephant-Nationalpark, wo wir ca. 3 Stunden später eintrafen und unmittelbar zu einer Safari aufbrachen. In diesem Park leben die meisten Elefanten des gesamten afrikanischen Kontinents. Sie können sich vorstellen, dass wir einen spektakulären Tag inmitten der Dickhäuter erlebten. Da wir hiervon nicht genug bekommen konnten, entschlossen wir uns zur Teilnahme an einer geführten Safari am Nachmittag. Der Ranger brachte uns sehr nahe an die Tiere heran und erzählte uns zahlreiche interessante Dinge rund um den Park und die hier lebenden Tiere.
Unsere Lodge war komfortable im typisch afrikanischen Stil eingerichtet. Auch hier gab es einen Pool, in dem wir uns abkühlen konnten.
Kenton-on-Sea und Kariega Game Reserve
Am nächsten Tag reisten wir weiter zum Kenton-on-Sea, wo malerische Strände auf uns warteten. Neben einem Spaziergang ließen wir uns selbstverständlich auch das Baden im mehr oder weniger kühlen Nass (ca. 20 Grad Wassertemperatur) nicht entgehen.
Am Nachmittag trafen wir im Kariega Game Reserve ein, wo sich unsere Unterkunft, die Kariega Main Lodge, befand. Hier konnten wir unter anderem Zebras und Giraffen in freier Wildbahn beobachten, und zwar bei einer geführten Safari durch das Reservat.
Unser Abendessen nahmen wir in dem in der Lodge befindlichen Restaurant ein. Es gab einheimische Spezialitäten, umrahmt von einer weiteren Wildbeobachtung. Einige Antilopen liefen umher.
Gemeinsam mit einem Ranger reisten wir am morgen zum Kariega Flusstal, wo wir erneut die Gelegenheit einer Tierbeobachtung erhielten. Bei der anschließenden Tour mit dem Boot erspähten wir verschiedene Tiere am Ufer des Flusses. Am Nachmittag entspannten wir im Garten der Lodge und beobachteten von dort aus weitere Tiere.
Rückflug nach Deutschland
Den letzten Vormittag unserer Afrika-Rundreise ließen wir bei einem ausgiebigen Frühstück und einem Spaziergang durch das Reservat ausklingen. Anschließend fuhren wir nach Port Elisabeth, von wo aus wird den Rückflug nach München antraten. Wieder legten wir einen Zwischenstopp in Johannesburg ein.
Meine Freunde und ich haben beschlossen, auch im nächsten Jahr wieder nach Südafrika zu kommen, um den Rest des Landes unsicher zu machen.
Vielen Dank für die gute Planung und die wertvollen Tipps!
Unsere Natur- und Erlebnisreisen in Südafrika
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- 5 Tage
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- Gruppenreisen (15 max.)
- 6 Tage
- Natürlich erleben – Erlebnisreisen


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- Tafelberg
- Weingüter in Stellenbosch
- Bezirk Eden
- Knysnas atemberaubende Natur
- Walbeobachtung
- Selbstfahrer-Reisen
- 13 Tage
- Natürlich erleben – Erlebnisreisen


Diese 12-tägige Selbstfahrerreise durch Bulgarien führt Sie selbstständig von der Hauptstadt Sofia, mit ihrer prächtigen Alexander-Newski-Kathedrale, über Dupnitsa, dem Tor zum Rila-Gebirge, nach Bansko im Pirin-Gebirge. Weiter geht es auf eigene Faust in die malerischen Rhodopen bei Smolyan und zu den Thermalquellen in Hisarya, bevor die Mietwagenreise in Sofia endet. Genießen Sie Bulgariens historische Schätze, beeindruckende Natur und entspannende Wellness-Angebote individuell.
- Hauptstadt Sofia
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- Selbstfahrer-Reisen
- 12 Tage
- Natürlich erleben – Erlebnisreisen


Diese 11-tägige individuelle Selbstfahrerreise durch Kroatien bietet eine faszinierende Mischung aus Kultur und Natur. Starten Sie in Split, erkunden Sie die UNESCO-geschützte Altstadt und den Diokletianpalast. Weiter geht es nach Zadar mit seiner Meeresorgel, den atemberaubenden Plitvicer Seen und der Küstenstadt Opatija. Diese individuelle Reise endet in Pula, wo das römische Amphitheater und mediterrane Strände warten. Perfekt für alle Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte.
- Nationalpark Plitvicer Seen
- Amphitheater in Pula
- Diokletianpalast
- Riva-Promenade
- Opatija
- Selbstfahrer-Reisen
- 11 Tage
- Natürlich erleben – Erlebnisreisen












































